Blutegel

Hirudo medicinalis – der medizinische Blutegel

Gewöhnt man sich an die kriechenden Bewegungen und die glitschige Haut der kleinen Blutsauger, ist es für viele nur noch halb so schlimm, diese kleine Kreatur anzufassen. 

Genauer betrachtet ist sie mit ihren gelb-roten Streifen und den zwei Saugnäpfen am Kopf und Hinterteil sogar recht possierlich. Der Blutegel besitzt drei Kieferleisten mit jeweils 80 Zähnen, der Biss ähnelt einem kleinem Mercedesstern.

Der Blutegel lebt seit über 6 Millionen Jahren auf dieser Erde und kann bis zu 30 Jahre alt werden.

Beißt er sich bei dem Patienten fest, so dauert es ca 20-90 Minuten, bis er satt ist und müde abfällt. Hierbei nimmt er ca das 5-6-fache seines Körpervolumens zu sich und ist bis zu einem halben Jahr gesättigt.

Der Biss selbst ist mit der Berührung eines Brennnesselstrauchs vergleichbar – für Tiere nicht schmerzhaft und die Behandlung wird akzeptiert.

Neben dem „Anti-Aging-Effekt“ durch einen Mikroaderlass (die Wunde kann bis zu 48 Stunden nachbluten, was auch gewünscht ist) und somit einer Neubildung roter Blutkörperchen, wirkt die Behandlung antiphlogistisch/analgetisch (entzündungshemmend/schmerzlindernd), kurbelt das Immunsystem an, fördert den Lymphabfluss, hemmt eine Thrombenbildung. Dies liegt an den weit mehr als 30 Enzymen, die im Speichel des Egels zu finden sind! Bekannt ist Ihnen vermutlich der Wirkstoff Heparin aus der Humanmedizin – der Egel besitzt genau diesen in ähnlicher Zusammensetzung, er heisst Hirudin.

Setzt man diese kleinen Helfer nun auf Akupunkturpunkte oder liegt der Patient auf einer Magnetfeldmatte, kann die Wirkung noch gesteigert werden.

Kennen Sie schon „Bruno“, den Blutegel, aus der Offenbach Post? Schauen Sie gerne unter der Rubrik „Aktuelles rund ums Tier“ nach, um zu sehen, wie Rüde „Hank“ seine Behandlung aufgenommen hat und wie eine Behandlung abläuft!

Mögliche Anwendungsgebiete können sein:

  • Arthritis und Arthorse (zB HD, ED, OCD)
  • Neurologische Erkrankungen
  • Wirbelsäulenverletzungen
  • Post-Operative Behandlungen
  • Wundheilungsstörungen
  • Rehe

Gesetzlich vorgeschriebener Hinweis: Bei den hier vorgestellten Methoden handelt es sich zum Teil um Verfahren bzw. Therapien der alternativen Medizin, die schulmedizinisch weder nachgewiesen noch anerkannt sind.

Der Besuch beim Tierheilpraktiker kann den Tierarzt nicht ersetzen, ihn aber sehr gut ergänzen! Lesen Sie dazu eine Information des FNT e.V. Gemeinsam stark pdf

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Corinna Brzinsky

Corinna Brzinsky

Tierheilpraktikerin (ATM)

0176 459 00 568